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PICAIS begrüßt Dr. Hala Asslan und Dr. Jaume Llorca Galiana als neue Fellows an der Universität Passau

Das Passau International Centre for Advanced Interdisciplinary Studies (PICAIS) begrüßt Dr. Hala Asslan und Dr. Jaume Llorca Galiana als neue Research-in-Residence-Fellows an der Universität Passau. Während ihrer Forschungsaufenthalte widmen sie sich unterschiedlichen Fragestellungen aus den Bereichen Kulturwissenschaft und Recht und bereichern damit den interdisziplinären und internationalen Austausch an der Universität Passau.

| Lesedauer: 2 Min.

Links: Dr. Llorca-Galiana, rechts: Dr. Asslan

Dr. Hala Asslan ist ist Kunsthistorikerin, Archäologin und Forscherin an der Syrian Virtual University. Während ihres Aufenthalts forscht sie gemeinsam mit Prof. Dr. Marina Ortrud Hertrampf von der Professur für Romanische Literatur und Kultur mit Schwerpunkt Frankreich. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts Bridging Shores: Levantine Intellectual Diaspora and Cultural Dialogue with Europe von Dr. Hala Asslan stehen die kulturellen und intellektuellen Beiträge von Angehörigen der levantinischen Diaspora in Europa und deren Rolle im Dialog zwischen dem arabischen Osten und Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Projekt untersucht, wie Exil die literarische Produktion und den intellektuellen Diskurs geprägt hat und wie exilierte Intellektuelle zur Herausbildung transnationaler Identitäten sowie zur Veränderung westlicher Wahrnehmungen des Ostens beigetragen haben. Als zentrale Fallstudie betrachtet Dr. Asslan den syrischen Dichter Adonis und dessen langjährigen Aufenthalt in Paris sowie seinen Einfluss auf das französische Kulturleben.

Dr. Jaume Llorca Galiana ist Assistant Professor am Department of Commercial Law der Universität Alicante (Spanien). Während seines Forschungsaufenthalts ist er zu Gast am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Medien- und Informationsrecht von Prof. Dr. Kai von Lewinski. Sein Projekt Editorial content and commercial communication in the digital environment: Regulatory gaps and competitive distortions under European law befasst sich mit rechtlichen Herausforderungen, die aus der zunehmenden Verschmelzung von redaktionellen Inhalten und kommerzieller Kommunikation auf digitalen Plattformen entstehen. Im Fokus steht die Frage, ob das bestehende europäische Medien-, Werbe- und Plattformrecht hinreichende Instrumente bietet, um journalistische Inhalte und Werbung im digitalen Umfeld voneinander abzugrenzen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Erkennbarkeit von Werbung und dem Wettbewerbsgleichgewicht zwischen den Anbietern.

Mit ihren Forschungsaufenthalten bringen Dr. Asslan und Dr. Llorca Galiana unterschiedliche fachliche Perspektiven in den interdisziplinären Austausch an der Universität Passau ein und erweitern das internationale Forschungsnetzwerk von PICAIS.

Wir heißen die beiden herzlich an der Universität Passau willkommen und wünschen ihnen einen erfolgreichen Forschungsaufenthalt sowie einen inspirierenden wissenschaftlichen Austausch.

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