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Einladung: Ausstellung Ceija Stojka: “zum Leben Ja Sagen” - Träume, Hoffnung, Utopien,” an der Universität Passau

Das Passau International Centre for Advanced Interdisciplinary Studies (PICAIS) lädt in Kooperation mit der Professur für Romanistik (Schwerpunkt Frankreich) der Universität Passau und der Ceija Stojka International Association herzlich zu einer internationalen Veranstaltungsreihe ein, die Kunst, Literatur und Film von Roma und Sinti in ihrer Eigenständigkeit und künstlerischen Bedeutung würdigt.

| Lesedauer: 2 Min.

Flyer Ausstellung Ceija Stojka

02. - 26. März 2026, Zentralbibliothek der Universität Passau

Ein zentrales Element ist die Ausstellung Ceija Stojka: “zum Leben Ja Sagen” - Träume, Hoffnung, Utopien,” die vom 2. - 26. März 2026 in der Zentralbibliothek der Universität Passau zu sehen ist. Sie widmet sich dem Werk der österreichischen Romni Schriftstellerin, Künstlerin und Samudaripen (Romani Holocaust) Überlebenden Ceija Stojka (1933–2013) und präsentiert zum ersten Mal in Passau, Deutschland, Originalwerke, Notizbücher und Texte in einer mehrsprachigen Ausstellung. Bei der Vernissage am 5. März um 18:00 spielt die Band Amenza Ketane mit Hojda Stojka, Christian Hinterhauser, und Santino Stojka, und Nuna Stojka liest aus Ceija Stojkas Werken. Die Ausstellung wird ergänzt durch einen interaktiven Workshop zu Hoffnung und Resilienz am 4. März von 14:00-16:00, geleitet von Nuna Stojka und Carina Kurta; ein wissenschaftliches Kolloquium am 6. und 7. März zum Thema “Träume, Hoffnung, Utopien in Literatur, Film und Kunst von Roma und Sinti in Europa, sowie einen musikalisch-literarischen Abend am 6. März um 19:00 mit dem französischen Roma Schriftsteller und Flamenco Gitarristen Miguel Haler.

Die Veranstaltungsreihe setzt ein starkes Zeichen gegen stereotype Wahrnehmungen und macht die Vielfalt, Tiefe und künstlerische Kraft der Perspektiven der Roma und Sinti sichtbar. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Diversitäts- und Toleranzbildung und sensibilisiert für Antiziganismus sowie intersektionale Diskriminierung.

Alle Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei. Wir laden Studierende, Wissenschaftler*innen, Medienvertreter*innen, sowie die interessierte Öffentlichkeit herzlich ein, an diesem vielseitigen Programm teilzunehmen und gemeinsam Räume für Erinnerung, Dialog und Hoffnung zu öffnen.

Anmeldung und Informationen an Prof. Dr. Lorely French

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